Volvo Surf Cup Sylt / (25.07. - 29. 07. 2007)

Nachdem wir in unserem Zelt auf Norderney ordentlich durchgeweicht wurden, haben wir die Pause bis zu den Deutschen Meisterschaften u.a. dafür genutzt, uns einen gebrauchten Wohnwagen zu besorgen. Erwartungsvoll fahren wir per Autozug nach Sylt (zum DWC Vorzugspreis von 200,00 Euro). Über den gesamten Zeitraum der Deutschen Meisterschaften herrschte stark auflandiger Wind, was für sehr an­spruchvolle Bedingungen sorgte. Wie ich von einigen Fahrrn erfuhr, ist Sylt unter diesen Bedingungen einer der schwierigsten Spots der Welt. Die hohe Düne am Brandenburger Strand sorgt für einen Luvstau, der einen Start durch den starken Shorebrake zu einem Lotteriespiel macht. Dadurch fehlt im Uferbereich einfach der Wind, weiter draußen aber geht es ordentlich zur Sache. Auch hoch­klassige Fahrer zerstören an diesem Wochenende Masten und Segel in Massen und werden durch die Wellen wieder an Land gespuckt.

Auch ich werde gleich beim ersten Startversuch zum ersten Slalomheat durch die Waschmaschine genommen. Dank Micha Naumann und Tim Wunderlich, die mir zu Hilfe eilen, bleibt es nur bei zwei gebrochenen Latten – trotzdem steht das 7,8er mir in dieser Woche nicht mehr zur Verfügung, da es nicht möglich ist, so kurzfristig Ersatz auf die Insel zu schicken.
Im zweiten und dritten Lauf des Tages erreiche ich einen 32. und einen 37. Platz. Eine bessere Platzierung verhindert die letzte Tonne, die die Regattaleitung im Shorebrake platziert hat.
Leider verletzte ich mich am Freitag beim Wave/Freestyle am Fuß, wodurch die Deutschen Meisterschaften für mich vorzeitig beendet waren. In der Gesamtwertung steht ein 41. Platz zu Buche. Sonntag ging es gleich weiter zur nächsten Station nach Fehmarn.