05.-07.09.2008 DWC Schönberger Strand / Kiel

Nachdem die Windvorhersage eine bescheidenen Windausbeute für den DWC Kiel prognostizierte, konnten am ersten Septemberwochenende insgesamt 8 Racings absolviert werden.

Nachdem Wave-Freestyle schon im Vorfeld abgesetzt wurde, konnte auch die Disziplin Slalom leider auch nicht ausgetragen werden.

 

Nach dem Skippersmeeting am Freitagmorgen wurden gleich drei Rennen Back to Back, d.h. ohne die Fahrer zu einer Pause an Land zu schicken, gefahren. Nach einem 21. Platz im ersten Rennen und einem 18. Platz im Zweiten, erreichte ich im dritten Rennen einen 14. Platz. So sah ich dem vierten Rennen des Tages optimistisch entgegen, um so mit dem ersten "Streicher" mein schlechtestes erstes Rennen aus der Ergebnisliste zu bekommen. Leider blieb es nach der Mittagspause nur bei einem Startversuch, der mir hervorragend glückte. Der Wind schlief am Nachmittag vollkommen ein, so dass erst am Samstag weitere Rennen möglich waren.

 

Ich weiss nicht woran es lag, aber irgendwie hatte ich wieder leichte Anlaufschwierigkeiten, so dass ich nach einem 19. Rang im ersten Rennen am Samstagmorgen bei den nächsten beiden Rennen auf dem 21. und 22. Platz landete. 

 

Nach der Mittagspause reicht der Wind noch für zwei weitere Rennen aus, in denen ich einen 15. und 18. Platz belege. Nach einer sehr guten ersten Runde, bei der ich einmal sogar als 9. an der Luvtonne war, fiel ich durch taktische Fehler zurück.

 

Der Sonntag hält dann, was die Windvorhersage versprochen hat und es kommen keine weitere Rennen zur Austragung. Da das schon am Vormittag abzusehen war, machten wir uns zu Mittag auf die lange Rückreise und wir trafen gegen 19:00 Uhr in unserem Heimatort ein.

 

Durch die Disqualifikation von Vincent Langer im sechsten Rennen rutschte ich in der Gesamtwertung noch vom 18. auf den 19. Rang, was sicherlich kein schlechtes Ergebnis ist. Ich habe mir aber für's neue Jahr auf jeden Fall mehr vorgenommen. Auch wenn sich meine Nachteile beim Training nicht so schnell kompensieren lassen, ich stehe ja leider nur bei den Wettkämpfen oder in den Ferien mal auf einem Formula-Board, mit einer Ergänzung meines Materials bis zu Saisonbeginn sollte eine weitere Steigerung möglich sein.

 

An der Spitze wurde es diesmal wesentlich enger für den Dauersieger Bernd Flessner. Er profitierte diesesmal davon, dass sich die Platzierten in einigen Rennen beim Siegen abwechselten. So konnte er mit zwei Punkten Vorsprung die Gesamtwertung vor Helge Wilkens und Vincent Langer für sich entscheiden.

 

In der Kategorie U20 siegte wie schon in Boltenhagen Dennis Müller.